Historische Romane gibt es wie Sand am Meer, die meisten davon spielen im Mittelalter. In vielen Geschichten handelt es sich allerdings eher um ein „fantastisches“ Mittelalter, das nur gewisse Ähnlichkeiten mit der Realität besitzt. Ich persönlich lese gern Mittelalter-Romane, sowohl authentische als auch fantastische. Aber das 19. Jahrhundert spricht meine Autoren-Fantasie sehr viel mehr an.

Die Gedankenwelt des 19. Jahrhunderts ist mir näher als die des Mittelalters. Die Zeit der Aufklärung liegt hinter den Menschen, die technische Revolution beginnt. Es gibt Dampfkessel, Eisenbahnen, Fotoapparate … Diese Dinge kommen in meiner Trilogie nur ganz am Rande vor – und doch haben sie ihren festen Platz als Roman-Kulisse. Das Bürgertum gewinnt durch neuen, selbst erworbenen Reichtum an Macht, der Adel verliert an Wichtigkeit.

Alles in allem geht es sehr viel mehr in Richtung >>>>> unserer eigenen Zeit! Allerdings: ohne Autos, ohne Handys, ohne Pipapo. Entschleunigt, quasi. Oder her: noch vor der Phase der Be-schleunigung.

Keine technische Überwachung, so, wie es heute möglich ist. Kein immer-und-überall-erreichbar-sein. Ach, da gäbe es noch viel mehr aufzuzählen. Nehmt es, wie es ist: Mir gefällt diese Zeit einfach. Ganz nah – und doch so fern.

 

 

 

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